„Man lernt Emma in ‚drei Minuten lesen‘ kennen“

Kritische Anfragen an Reflexionsprozesse in und über Online-Lehr-Lernmaterialien im Projekt „inklud.nrw“

Autor/innen

  • Mona Stets Universität Bielefeld
  • Teresa Vielstädte Universität Siegen

DOI:

https://doi.org/10.11576/dimawe-5810

Schlagworte:

Lehrerbildung, Reflexivität, Open Educational Resources, Inklusion, Kasuistik

Abstract

Die Entwicklung von Online-Lehrmaterialien erfährt auch in der Diskussion um die Professionalisierung angehender Lehrkräfte bezogen auf Inklusion und Digitalisierung als zentrale Querschnittsaufgaben aktuell Aufschwung. Das von der DH.NRW geförderte Projekt „inklud.nrw“ setzt sich zum Ziel, die Professionalisierungsbereiche digitalisierungsbezogener (KMK, 2016) und inklusionsorientierter Kompetenzen (LABG, 2022) in der Lehrer*innenbildung zu verknüpfen, und realisiert dies in einer fallbasierten, kohärenten, digitalen Lehr-Lernumgebung. Mit Abschluss des Projekts steht diese ab voraussichtlich Ende 2022 auf der Landesplattform ORCA den lehrer*innenbildenden Hochschulen Nordrhein-Westfalens zur Verfügung. Der Beitrag skizziert die hochschuldidaktische Konzeption unter dem Fokus von zwei grundlegenden theoretischen Prämissen der entwickelten OER-Lehr-Lernmaterialien, um darauf aufbauend Herausforderungen in der Materialentwicklung und im Materialeinsatz abzuleiten. Anhand einer kritisch-reflexiven Diskussion ausgewählter Materialien zeigt der Beitrag die zentrale Bedeutung von Reflexionsprozessen hinsichtlich der Entwicklung und des Einsatzes von OER-Materialien auf. Der Beitrag plädiert abschließend für die Notwendigkeit von Reflexivität auf Ebene der Materialbearbeitung ebenso wie auf der des Entwickler*innenteams.

Downloads

Metriken
Views/Downloads
  • Abstract
    108
  • Beitrag
    88
Weitere Informationen

Veröffentlicht

2022-10-24

Ausgabe

Rubrik

Zum Nachdenken. Reflexion über Konzepte, Material und Befunde