https://www.dimawe.de/index.php/dimawe/issue/feed Die Materialwerkstatt. Zeitschrift für Konzepte und Arbeitsmaterialien für Lehrer*innenbildung und Unterricht. 2021-05-20T10:19:15+00:00 Julia Schweitzer julia.schweitzer@uni-bielefeld.de Open Journal Systems <p>Die Zeitschrift "Die Materialwerkstatt" ist ein Ort für den interdisziplinären und phasenübergreifenden Austausch von und über Materialien für Hochschullehre in der Lehrer*innenbildung, die Fortbildung von Lehrpersonen und den Schulunterricht.</p> https://www.dimawe.de/index.php/dimawe/article/view/4458 Kollaborative Fallarbeit in Videokonferenzen 2021-05-20T10:19:15+00:00 Christoph Dähling cdaehlin@uni-bonn.de Jutta Standop jstandop@uni-bonn.de <p>Die Fallmethode hat Tradition in der Lehrer*innenbildung wie in anderen Bereichen. Die Digitalisierung erlaubt ihren Einsatz in neuen Kontexten. So ermöglichen etwa Videokonferenzprogramme die synchrone Kollaboration von Teilnehmenden, die sich an unterschiedlichen Orten befinden. In diesem Beitrag wird geschildert, wie Videokonferenzen in einer internationalen Kooperation eingesetzt wurden, um österreichische, deutsche und israelischen Studierende gemeinsam interkulturelle Fallgeschichten bearbeiten zu lassen. Das enthaltene Ablaufschema für Online-Fallarbeit sowie Reflexions- und Dokumentationsvorlagen für die Studierenden sind in ganz verschiedenen Kontexten für die Realisierung von Fallarbeit in Videokonferenzform einsetzbar.</p> 2021-06-01T00:00:00+00:00 Copyright (c) 2021 Christoph Dähling, Jutta Standop https://www.dimawe.de/index.php/dimawe/article/view/4457 Die Lebensretterolympiade 2021-05-20T10:10:58+00:00 Rico Dumcke rico.dumcke@uni-bielefeld.de Franziska Riegenring franziska.riegenring@uni-bielefeld.de Niels Rahe-Meyer niels.rahe-meyer@franziskus.de Claas Wegner claas.wegner@uni-bielefeld.de <p>Schulen stehen im Fokus als eine geeignete Institution, um Erste-Hilfe-Wissen zur Laienreanimation, zur Gesundheit und zur Prävention zu unterrichten und so sukzessive in der Gesellschaft zu etablieren. Die Implementierung einer solchen Thematik wurde in den letzten Jahren intensiv diskutiert und empfohlen. Dieser Beitrag ist darauf ausgerichtet, eine unterrichtspraktische Möglichkeit aufzuzeigen, wie der Lernabschluss von Reanimations- sowie Gesundheitsunterricht im schulischen Biologie- bzw. Sportunterricht gestaltet werden könnte. Dabei wird eine alternative Überprüfungsform, eine „Lebensretterolympiade“, genutzt. Mit der Konzeption der Lebensretterolympiade sollen zwei Bereiche verbunden werden: Es sollen Handlungskompetenz und Sicherheit im Umgang mit Notfallsituationen und zudem mit Blick auf das Thema der eigenen Herz-Kreislauf-Gesundheit gefordert und gefördert werden. Spielerisch und dennoch in realitätsnahen Szenarien und Aufgaben überprüfen die Schüler*innen ihr Wissen und ihre Handlungsfähigkeit. Wie funktioniert und adaptiert sich das menschliche Herz-Kreislauf-System? Worauf kommt es bei der Wiederbelebung an und wie arbeite ich im Team? Wie erkenne ich akute Kreislaufstörungen und wie reagiere ich darauf? Diese im vorhergehenden Unterricht thematisierten Fragen greift die Olympiade beispielhaft auf und ist daher auch anschlussfähig an Inhalte und Kompetenzziele von Lehrplänen etwa in Sport und Biologie. Der Beitrag ordnet das Material in einen didaktisch-empirischen Kontext ein und präsentiert die Unterrichtsmaterialien zusammen mit Hinweisen für die Nutzung durch Lehrkräfte.</p> 2021-06-01T00:00:00+00:00 Copyright (c) 2021 Rico Dumcke, Franziska Riegenring, Niels Rahe-Meyer, Claas Wegner https://www.dimawe.de/index.php/dimawe/article/view/4345 Erfassung der Lernstrategie Hilfesuche im Biologieunterricht 2021-04-16T12:55:58+00:00 Christiane Hüfner christiane.huefner@gym-mw.de Ricarda Corinna Isaak ricarda.isaak@uni-bielefeld.de Matthias Wilde matthias.wilde@uni-bielefeld.de <p>Bisherige empirische Studien untersuchten die Lernstrategie Hilfesuche wenig differenziert. In diesen Studien wurden z.B. nicht die Art der Hilfe und der Erfolg des Hilfesuchens erhoben. Insbesondere für den Biologieunterricht könnte diese Lernstrategie eine wichtige Rolle spielen, z.B. im Rahmen des forschend-entwickelnden Unterrichtsverfahrens. In der vorliegenden Pilotierung soll ein Instrument zur Dokumentation der Lernstrategie Hilfesuche (Hilfesuchkarten) vorgestellt werden, das diese Strategie im Biologieunterricht genauer erfasst. Innerhalb der qualitativen Studie wurde bei 75 Schüler*innen (<em>M&nbsp;</em>=&nbsp;11.27; <em>SD</em>&nbsp;=&nbsp;.50 Jahre; 57,3&nbsp;% weiblich) der sechsten Jahrgangsstufe die Lernstrategie Hilfesuche über eine dreiwöchige Unterrichtsreihe zum Thema Samenpflanzen untersucht. Die Ergebnisse zeigen, dass die Qualität (z.B. Art der Probleme) und die Quantität (Anzahl der eingesetzten Hilfekarten) der Hilfesuche durch die Hilfesuchkarten erhoben werden konnten. Es wurde insgesamt eine geringe Anzahl von Hilfesuchkarten von Schüler*innen verwendet. Ein Grund dafür könnte u.a. in Hemmschwellen, wie z.B. dem Schamgefühl, von Lernenden liegen. Mögliche Modifizierungen des Instruments werden daraufhin diskutiert.</p> 2021-04-27T00:00:00+00:00 Copyright (c) 2021 Christiane Hüfner, Ricarda Corinna Isaak, Matthias Wilde https://www.dimawe.de/index.php/dimawe/article/view/4206 Vorbereitung von Studierenden auf erste Unterrichtsversuche im Fach Musik 2021-03-02T15:22:02+00:00 Helen Hammerich helen.hammerich@hmt-rostock.de Oliver Krämer oliver.kraemer@hmt-rostock.de Maximilian Piotraschke maximilian.piotraschke@hmt-rostock.de <p>Im vorliegenden Beitrag wird die Methode der Unterrichtssimulation im Zusammenhang mit der besonderen Form des Partner-Peer-Teachings vorgestellt. Diese Unterrichtssimulation dient der Vorbereitung von Lehramtsstudierenden auf ihre ersten schulischen Unterrichtsversuche im Fach Musik. Die Simulationen finden zum Abschluss des hochschulischen Vorbereitungsseminars statt und bilden gewissermaßen das Scharnier zwischen Theorie und Praxis. Die Simulationen sind erste Handlungssituationen, in denen fachdidaktisches Planungswissen und pädagogisches Unterrichtskönnen aufeinandertreffen und im Nachgang in zwei voneinander getrennten Prozessen reflektiert werden. Das hier als Material vorgestellte Seminarsetting geht davon aus, dass in der beschriebenen Unterrichtssimulation zwei verschiedene Lernebenen wirksam sind: Zum einen bietet die Simulation im Sinne eines kontrollierten Experiments die Gelegenheit, theoretisch erworbenes Unterrichtsplanungswissen praktisch zu erproben. Zum anderen ist die Simulation ein komplexes und zugleich offenes Erfahrungsfeld, in dem sich im Sinne der Emergenz bereits Aspekte von Unterrichtskönnen zeigen, die sich durch anschließende Reflexionsprozesse verbalisieren und teilen lassen.</p> 2021-04-27T00:00:00+00:00 Copyright (c) 2021 Helen Hammerich, Oliver Krämer, Maximilian Piotraschke https://www.dimawe.de/index.php/dimawe/article/view/4166 Rollenklärung in der inklusiven Schule 2021-02-10T12:50:31+00:00 Martin Heinrich martin.heinrich@uni-bielefeld.de Julia Gasterstädt gasterstaedt@em.uni-frankfurt.de Natalie Geese natalie.geese@uni-siegen.de Anika Lübeck anika.luebeck@uni-bielefeld.de Georg Rißler georg.rissler@uni-flensburg.de Alica Strecker a.strecker@em.uni-frankfurt.de Nina Blasse nina.blasse@uni-flensburg.de Jürgen Budde juergen.budde@uni-flensburg.de Christine Demmer christine.demmer@uni-bielefeld.de Albrecht Rohrmann rohrmann@zpe.uni-siegen.de Michael Urban m.urban@em.uni-frankfurt.de Hanna Weinbach hanna.weinbach@uni-siegen.de <p>Die Entwicklung des Schulsystems hin zu einem inklusiveren System ist durch eine hohe Komplexität der Wahrnehmungs- und Abstimmungsprozesse in der pädagogischen Praxis geprägt. Diese Komplexität wird durch die angestrebte Zusammenarbeit in multiprofessionellen Teams zudem noch gesteigert. Ausgehend von dieser Beobachtung wird in diesem Editorial dargelegt, mit welchem Aus- und Fortbildungskonzept im vorliegenden Themenheft auf diese Entwicklungen konstruktiv reagiert werden soll. Hierzu werden zunächst das Phänomen der Komplexitätssteigerung und die damit immer herausfordernder werdende Aufgabe der Rollenklärung im multiprofessionellen Team thematisiert (Kap. 1). Anhand eines kurzen Einblicks in das Forschungsdesign des dem Themenheft zugrunde liegenden BMBF-Verbundprojekts ProFiS (Kap. 2) sowie einer Darlegung der didaktischen und professionalisierungsbezogenen Ansprüche an die Aufbereitung der Projektergebnisse und Befunde (Kap. 3) wird schließlich ein Überblick über die im Themenheft versammelten Materialien für die Aus- und Fortbildung gegeben (Kap. 4).</p> 2021-02-12T00:00:00+00:00 Copyright (c) 2021 Martin Heinrich, Julia Gasterstädt, Natalie Geese, Anika Lübeck, Georg Rißler, Alica Strecker, Nina Blasse, Jürgen Budde, Christine Demmer, Albrecht Rohrmann, Michael Urban, Hanna Weinbach https://www.dimawe.de/index.php/dimawe/article/view/4143 Zwischen Unterricht und Unterstützung 2021-02-05T07:46:57+00:00 Anika Lübeck anika.luebeck@uni-bielefeld.de Christine Demmer christine.demmer@uni-bielefeld.de <p>Vielfach werden Schulbegleitungen im inklusiven Unterricht eingesetzt, ohne dass ihre Rolle oder auch das Ziel ihrer Unterstützung hinreichend geklärt sind. Gleichzeitig haben diese Unbestimmtheiten Auswirkungen auf die Rollen derjenigen, die mit ihnen zusammenarbeiten. Dieser Beitrag rückt das Dreieck in den Blick, das sich zwischen den individuellen Bedürfnissen der begleiteten Schülerin bzw. des begleiteten Schülers, der noch ungeklärten Rolle der Schulbegleitung und der sich im Rahmen der Zusammenarbeit verändernden Rolle der Lehrkraft aufspannt. Ein Ausschnitt aus einem Gespräch zwischen einer Lehrkraft und einer Schulbegleitung, in dem die wechselseitigen Rollen thematisch sind, kann für Aus‑, Weiter- und Fortbildungsveranstaltungen mit Lehrkräften und Schulbegleitungen eingesetzt werden und zur Reflexion von Rollen- und Zielvorstellungen einladen.</p> 2021-02-12T00:00:00+00:00 Copyright (c) 2021 Anika Lübeck, Christine Demmer https://www.dimawe.de/index.php/dimawe/article/view/4141 Kooperation der heterogenen Lehrgruppe im inklusiven Unterricht 2021-02-04T11:52:51+00:00 Georg Rißler georg.rissler@uni-flensburg.de Nina Blasse nina.blasse@uni-flensburg.de Jürgen Budde juergen.budde@uni-flensburg.de <p>Die Kooperation in heterogenen Lehrgruppen stellt eine zentrale Herausforderung im Kontext der Entwicklung und Umsetzung schulischer Inklusion dar. Der Beitrag entfaltet ein praktikentheoretisches Verständnis von Kooperation als Aktivitätenchoregraphierung und stellt ethnographisches Material als Anlass zur Reflexion von Kooperationsverständnissen in Aus-, Weiter- und Fortbildungsveranstaltungen für Akteur*innen multiprofessioneller Teams zur Verfügung.</p> 2021-02-12T00:00:00+00:00 Copyright (c) 2021 Georg Rißler, Nina Blasse, Jürgen Budde https://www.dimawe.de/index.php/dimawe/article/view/4140 „Dann gehe ich sie jetzt zurückholen.“ 2021-02-04T11:43:39+00:00 Natalie Geese natalie.geese@uni-siegen.de Hanna Weinbach hanna.weinbach@uni-siegen.de <p>Dass Schule nicht nur ein Ort ist, an dem Kinder curricular vorgegebene Inhalte lernen, ist eine grundlegende Einsicht, die zur biographischen Erfahrung all derjenigen gehört, die selbst einmal in der Schule waren (Zinnecker, 1978). Sie bildet den Ausgangspunkt für die Arbeit mit dem in diesem Beitrag vorgestellten Material, das den Fokus darauf richtet, wie Schüler*innen und pädagogisches Personal das alltägliche soziale Miteinander im schulischen Geschehen in inklusiven Settings mit Schulassistenz außerhalb des Unterrichts gestalten. Das Material ist für die Fallarbeit im Rahmen der Aus-, Fort- und Weiterbildung von derzeitigen oder zukünftigen Angehörigen multiprofessioneller Teams konzipiert. Im Horizont der Diskussionen um die Zusammenarbeit von Lehrkräften, Sonderpädagog*innen, Sozialarbeiter*innen, Erzieher*innen und Assistent*innen in inklusiven Ganztagsschulen (Werning &amp; Urban, 2014; Demmer &amp; Hopmann, 2020) kann es insbesondere zur Reflexion von Fragen der (Nicht-)Zuständigkeit schulischer Akteursgruppen (Kunze, 2018; Kunze &amp; Silkenbeumer, 2018) eingesetzt werden.</p> 2021-02-12T00:00:00+00:00 Copyright (c) 2021 Natalie Geese, Hanna Weinbach https://www.dimawe.de/index.php/dimawe/article/view/4139 "Informationsdreieck?" 2021-02-04T11:35:34+00:00 Julia Gasterstädt gasterstaedt@em.uni-frankfurt.de Alica Strecker a.strecker@em.uni-frankfurt.de Michael Urban m.urban@em.uni-frankfurt.de Juliane Wolf ju.wolf@em.uni-frankfurt.de <p>Der Zusammenarbeit zwischen Familie und Schule wird einerseits eine hohe Bedeutung für den Schulerfolg, andererseits aber auch für die Reproduktion sozialer Ungleichheit zugemessen. Im Kontext inklusiver Schulentwicklungsprozesse wird die Entwicklung einer heterogenitätssensiblen Elternarbeit im Anschluss an Konzepte wie die Erziehungs- und Bildungspartnerschaften gefordert. Der Beitrag stellt empirisches Material als Anlass zur expliziten Auseinandersetzung mit Erwartungen, Vorbehalten und Positionen von Seminarteilnehmer*innen im Kontext von Aus-, Weiter- und Fortbildungsveranstaltungen zu Elternarbeit bereit. Dabei wird auch die Akteursgruppe der Schulbegleitungen berücksichtigt, die häufig zwischen Schule und Familie steht.</p> 2021-02-12T00:00:00+00:00 Copyright (c) 2021 Julia Gasterstädt, Alica Strecker, Michael Urban, Juliane Wolf https://www.dimawe.de/index.php/dimawe/article/view/4138 Wer hilft wem, wie, wann, warum, es selbst zu tun? 2021-02-04T11:17:09+00:00 Christine Demmer christine.demmer@uni-bielefeld.de Anika Lübeck anika.luebeck@uni-bielefeld.de Martin Heinrich martin.heinrich@uni-bielefeld.de <p>Die Unterstützung durch eine Schulbegleitung vollzieht sich – wie jegliches pädagogisches Handeln – im Spannungsfeld von Autonomie und Heteronomie. In der Zusammenarbeit mit professionalisierten Lehrkräften besteht insbesondere in Teamgesprächen das Potenzial, die (gemeinsame) Arbeit zu reflektieren und auch für pädagogische Spannungsfelder zu sensibilisieren. Der Beitrag stellt einen Ausschnitt aus einem solchen Teamgespräch zur Verfügung, der in Aus-, Weiter- und Fortbildungsveranstaltungen mit Lehrkräften und Schulbegleitungen eingesetzt werden kann.</p> 2021-02-12T00:00:00+00:00 Copyright (c) 2021 Christine Demmer, Anika Lübeck, Martin Heinrich https://www.dimawe.de/index.php/dimawe/article/view/4130 Reflexionsimpulse im Schnittfeld von Professionalisierung und Schulentwicklung 2021-01-30T14:41:10+00:00 Ramona Lau ramona.lau@uni-bielefeld.de Ann-Kathrin Arndt ann-kathrin.arndt@ifs.uni-hannover.de Jonas Becker jo.becker@em.uni-frankfurt.de Martin Heinrich martin.heinrich@uni-bielefeld.de Jessica M. Löser jessica.loeser@uni-goettingen.de Anika Lübeck anika.luebeck@uni-bielefeld.de Michael Urban m.urban@em.uni-frankfurt.de Rolf Werning rolf.werning@ifs.uni-hannover.de <p>Mit der Entwicklung inklusiver Bildung werden Fragen der Professionalisierung u.a. in Fortbildungen virulent. Zudem gilt Inklusion als Anlass zur Schulentwicklung. Wir betrachten in diesem Beitrag Fragen der Professionalisierung und Schulentwicklung als interdependent. Vor dem Hintergrund von Erkenntnissen zu wirksamen Fortbildungen legt dieser Beitrag den Schwerpunkt auf den Bereich der Reflexion. Entgegen der Tendenz, Reflexionsaufforderungen individualisierend zu wenden, fokussieren wir – im Schnittfeld von Professionalisierung und Schulentwicklung – das Format einer längerfristigen schulinternen Lehrkräftefortbildung (SchiLf) zum reflexiven Umgang mit Leistung in inklusiven Schulen. Im Zentrum des Beitrages stehen konzeptionelle Überlegungen zu den Potenzialen einer sequenzanalytischen praxisreflexiven Kasuistik im Rahmen einer längerfristigen SchiLf. Wir beleuchten die, mit diesem speziellen methodischen Zugriff verbundenen, Reflexionsimpulse in Relation zu den Gedanken der Schulentwicklung.</p> 2021-02-08T00:00:00+00:00 Copyright (c) 2021 Ramona Lau, Ann-Kathrin Arndt, Jonas Becker, Martin Heinrich, Jessica M. Löser, Anika Lübeck, Michael Urban, Rolf Werning https://www.dimawe.de/index.php/dimawe/article/view/4129 Reflexion als Kernelement von Lehrer*innenfortbildungen 2021-01-30T14:18:34+00:00 Anika Lübeck anika.luebeck@uni-bielefeld.de Ramona Lau ramona.lau@uni-bielefeld.de <p>Wie kann im Rahmen von Lehrer*innenfortbildungen eine tiefgehende und gewinnbringende Reflexion der eigenen Lehrendenpersönlichkeit und der eigenen Handlungen angestoßen werden? Der vorliegende Beitrag diskutiert den Einsatz der Methode „sequenzanalytische praxisreflexive Kasuistik“ in Lehrer*innenfortbildungen, die mittels Qualitativer Inhaltsanalyse und Fragebogenerhebungen evaluiert wurden. Es zeigt sich, dass die Methode insbesondere zur Bewusstwerdung vormals impliziter Überzeugungen und Einstellungen geeignet ist, da ein geschützter Rahmen geboten wird, der es ermöglicht, die eigene Profession zu thematisieren und die eigenen Sichtweisen auf den Prüfstand zu stellen, ohne sich dabei gleichzeitig angreifbar zu machen oder gar zu beschämen. Der Beitrag schließt mit praktischen Hinweisen für Fortbildner*innen, die diese besondere Herangehensweise in eigenen Veranstaltungen ausprobieren möchten.</p> 2021-02-08T00:00:00+00:00 Copyright (c) 2021 Anika Lübeck, Ramona Lau https://www.dimawe.de/index.php/dimawe/article/view/4128 „Drinnen“ oder „Draußen“: Exklusion von Schüler*innen mit sonderpädagogischem Förderbedarf aus „inklusiven“ Lerngruppen 2021-01-30T14:09:16+00:00 Ramona Lau ramona.lau@uni-bielefeld.de Anika Lübeck anika.luebeck@uni-bielefeld.de <p>In „inklusiven“ Lerngruppen werden Schüler*innen mit und ohne sonderpädagogischen Förderbedarf zieldifferent, aber gemeinsam unterrichtet. Um in dieser Vielfalt Leistungsanforderungen zielgruppenadäquat einbringen und umsetzen zu können, wird durch Lehrkräfte zuweilen eine mehr oder weniger dauerhafte Teilung der Lerngruppe gemäß der vorliegenden Förderbedarfe vorgenommen. Diese Gruppenteilung kann nur ein Fach, ggf. aber auch mehrere Fächer betreffen. In diesem Beitrag stellen wir ein Fortbildungssetting vor, das ein solches unterrichtsorganisationales Handeln thematisiert. Mit dem hier zur Verfügung gestellten Fortbildungsmaterial kann anhand der Reflexion von Schüle-r*innenaussagen zur Teilung ihrer Lerngruppe eine Auseinandersetzung mit unterrichtsorganisationalem Handeln in „inklusiven“ Lerngruppen angestoßen und somit eine weitere Professionalisierung im Themenfeld Inklusion ermöglicht werden. Abgerundet wird dieser Beitrag mit der Vorstellung von Erfahrungen, die mit dem Fortbildungssetting im thematischen Kontext gemacht wurden.</p> 2021-02-08T00:00:00+00:00 Copyright (c) 2021 Ramona Lau, Anika Lübeck https://www.dimawe.de/index.php/dimawe/article/view/4127 Notengebung auf Wunsch? 2021-01-30T14:01:18+00:00 Ramona Lau ramona.lau@uni-bielefeld.de Anika Lübeck anika.luebeck@uni-bielefeld.de <p>In sehr heterogenen Lerngruppen die Leistung der einzelnen Schüler*innen zu bewerten, stellt Lehrkräfte vor die Herausforderung, nicht nur das Ergebnis einer erbrachten Leistung an sich zu beurteilen, sondern auch individuelle Formate zur Leistungserbringung anzubieten. Dabei stellt sich die Frage nach der Vergleichbarkeit der vorliegenden Leistungen bzw. der auf diese Leistungen bezogenen Noten. Beantwortet wird diese Frage zuweilen mit der Vorgehensweise, dass trotz zieldifferenter Ausbildungsgänge für alle Schüler*innen das gleiche Format zur Leistungsbewertung vorgelegt wird. In diesem Beitrag stellen wir ein Fortbildungssetting vor, das zur Reflexion von Varianten zieldifferen-ter Leistungsbewertung einlädt. Mit dem hier zur Verfügung gestellten Fortbildungsmaterial kann eine Auseinandersetzung mit eigenen, aber auch alternativen Handlungspraktiken erfolgen und somit eine Professionalisierung im Themenfeld angestoßen werden. Abgerundet wird dieser Beitrag mit der Vorstellung von Erfahrungen, die mit dem Fortbildungssetting im thematischen Kontext gemacht wurden.</p> 2021-02-08T00:00:00+00:00 Copyright (c) 2021 Ramona Lau, Anika Lübeck https://www.dimawe.de/index.php/dimawe/article/view/4126 „Wie kommen WIR eigentlich zu einer Note?“ 2021-01-30T13:53:47+00:00 Ramona Lau ramona.lau@uni-bielefeld.de Anika Lübeck anika.luebeck@uni-bielefeld.de <p>Leistung zu bewerten, ist eine tägliche Herausforderung für Lehrer*innen. Arbeitet man in einem multiprofessionellen Team, so sind neben individuellen auch teambezogene Aushandlungsprozesse rund um die Leistungsbewertung zu erwarten. Dabei werden professionsspezifische Perspektiven auf Leistung relevant, die es im Team zu explizieren, bedenken und berücksichtigen gilt. In diesem Beitrag stellen wir ein Fortbildungssetting vor, das die Aushandlungsprozesse in einem multiprofessionellen Team im Kontext der Leistungsbewertung thematisiert. Mit dem hier zur Verfügung gestellten Fortbildungsmaterial kann eine Auseinandersetzung mit der individuellen professionsspezifischen Bewertungspraktik erfolgen und gleichzeitig der Blick auf die Spezifika der Leistungsbewertung anderer Professionen erweitert werden. In der Konsequenz wird eine Professionalisierung der eigenen Person für die Leistungsbewertung im Team induziert. Abgerundet wird dieser Beitrag mit der Vorstellung von Erfahrungen, die mit dem Fortbildungssetting im thematischen Kontext gemacht wurden.</p> 2021-02-08T00:00:00+00:00 Copyright (c) 2021 Ramona Lau, Anika Lübeck