Erinnerungsgeschichten in pädagogischen Ausbildungs- und Studiengängen

Ziele, Arbeitsbündnis, Arbeitsschritte und theoretische Bezüge

Autor/innen

  • Annedore Prengel Universität Potsdam und Goethe Universität Frankfurt am Main

DOI:

https://doi.org/10.11576/dimawe-4862

Schlagworte:

Erinnerungsarbeit, Pädagogische Ethik, Pädagogische Beziehungen, Introspektion, Empathie, Arbeitsbündnis, Ich-Geschichte, Gestaltpädagogik, Psychoanalytische Pädagogik, Fallarbeit

Abstract

Studierende in pädagogischen Ausbildungs- und Studiengängen verfügen über reiche Erfahrungen im Bildungswesen. Der Beitrag fragt danach, wie subjektive Erlebnisse, die Studierende aus ihrer Kindheit und Jugend in Bildungseinrichtungen erinnern, vergegenwärtigt werden und zu wissenschaftlichen Studieninhalten in Beziehung gesetzt werden können. Die Konzeption der „Erinnernden Introspektion und Empathie“ wird anhand ausgewählter Beispiele und Merkmale der Textsorte „Ich-Geschichte“ vorgestellt. Methodische Schritte einschließlich des für diese Form der Erinnerungsarbeit unverzichtbaren Arbeitsbündnisses werden begründet. Nutzen und Risiken sowie Variations- und Übertragungsmöglichkeiten der Arbeitsweise werden erwogen. Über theoriegeschichtliche Hintergründe und grundlegende historisch-systematische Anknüpfungspunkte wird informiert. Ethische Orientierungen für pädagogische Studien- und Ausbildungsgänge werden vorgeschlagen.

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Veröffentlicht

2022-11-06

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Zum Nachdenken. Reflexion über Konzepte, Material und Befunde