Reflexionsimpulse im Schnittfeld von Professionalisierung und Schulentwicklung

Konzeptuelle Überlegungen zur sequenzanalytischen praxisreflexiven Kasuistik im Rahmen einer schulinternen Fortbildung zu Leistung und Inklusion

Autor/innen

  • Ramona Lau Wissenschaftliche Einrichtung Oberstufen-Kolleg der Universität Bielefeld
  • Ann-Kathrin Arndt Leibniz Universität Hannover
  • Jonas Becker Goethe-Universität Frankfurt am Main
  • Martin Heinrich Wissenschaftliche Einrichtung Oberstufen-Kolleg der Universität Bielefeld
  • Jessica M. Löser Georg-August-Universität Göttingen
  • Anika Lübeck Wissenschaftliche Einrichtung Oberstufen-Kolleg der Universität Bielefeld
  • Michael Urban Goethe-Universität Frankfurt am Main
  • Rolf Werning Leibniz Universität Hannover

DOI:

https://doi.org/10.11576/dimawe-4130

Schlagworte:

Inklusion, schulinterne Lehrer*innenfortbildung, Schulentwicklung, Professionalisierung, Reflexion, Leistung, sequenzanalytische praxisreflexive Kasuistik

Abstract

Mit der Entwicklung inklusiver Bildung werden Fragen der Professionalisierung u.a. in Fortbildungen virulent. Zudem gilt Inklusion als Anlass zur Schulentwicklung. Wir betrachten in diesem Beitrag Fragen der Professionalisierung und Schulentwicklung als interdependent. Vor dem Hintergrund von Erkenntnissen zu wirksamen Fortbildungen legt dieser Beitrag den Schwerpunkt auf den Bereich der Reflexion. Entgegen der Tendenz, Reflexionsaufforderungen individualisierend zu wenden, fokussieren wir – im Schnittfeld von Professionalisierung und Schulentwicklung – das Format einer längerfristigen schulinternen Lehrkräftefortbildung (SchiLf) zum reflexiven Umgang mit Leistung in inklusiven Schulen. Im Zentrum des Beitrages stehen konzeptionelle Überlegungen zu den Potenzialen einer sequenzanalytischen praxisreflexiven Kasuistik im Rahmen einer längerfristigen SchiLf. Wir beleuchten die, mit diesem speziellen methodischen Zugriff verbundenen, Reflexionsimpulse in Relation zu den Gedanken der Schulentwicklung.

Veröffentlicht

2021-02-08