Notengebung auf Wunsch?

Zieldifferente Leistungsbewertung im Spannungsfeld von (vermuteten) Bedürfnissen und realen Konsequenzen

Autor/innen

  • Ramona Lau Wissenschaftliche Einrichtung Oberstufen-Kolleg der Universität Bielefeld
  • Anika Lübeck Wissenschaftliche Einrichtung Oberstufen-Kolleg der Universität Bielefeld

DOI:

https://doi.org/10.11576/dimawe-4127

Schlagworte:

Zieldifferenz, Leistungsbewertung, sequenzanalytische praxisreflexive Kasuistik, Lehrer*innenfortbildung

Abstract

In sehr heterogenen Lerngruppen die Leistung der einzelnen Schüler*innen zu bewerten, stellt Lehrkräfte vor die Herausforderung, nicht nur das Ergebnis einer erbrachten Leistung an sich zu beurteilen, sondern auch individuelle Formate zur Leistungserbringung anzubieten. Dabei stellt sich die Frage nach der Vergleichbarkeit der vorliegenden Leistungen bzw. der auf diese Leistungen bezogenen Noten. Beantwortet wird diese Frage zuweilen mit der Vorgehensweise, dass trotz zieldifferenter Ausbildungsgänge für alle Schüler*innen das gleiche Format zur Leistungsbewertung vorgelegt wird. In diesem Beitrag stellen wir ein Fortbildungssetting vor, das zur Reflexion von Varianten zieldifferen-ter Leistungsbewertung einlädt. Mit dem hier zur Verfügung gestellten Fortbildungsmaterial kann eine Auseinandersetzung mit eigenen, aber auch alternativen Handlungspraktiken erfolgen und somit eine Professionalisierung im Themenfeld angestoßen werden. Abgerundet wird dieser Beitrag mit der Vorstellung von Erfahrungen, die mit dem Fortbildungssetting im thematischen Kontext gemacht wurden.

Veröffentlicht

2021-02-08