Biografiearbeit in der Lehrer*innenbildung

Ein methodischer Input für die Praxisreflexion mit Lehramtsstudierenden: „Wie bin ich geworden, wer ich bin?“

Autor/innen

  • Manuela Roth-Vormann
  • Denise Klenner

DOI:

https://doi.org/10.4119/dimawe-1542

Schlagworte:

Lehrer*innenbildung, Praxisphase, Praxisreflexion, Biografiearbeit, Supervision

Abstract

Der hier vorgestellte methodische Input für eine supervisorisch begleitete Biografiearbeit mit angehenden Lehrer*innen ist insbesondere für Reflexionsangebote oder Seminare in der Begleitung von Praxisphasen vorgesehen und zielt auf eine bewusste Auseinandersetzung mit dem emotionalen Erleben im Praxisfeld Schule. Die Biografiearbeit soll ermöglichen, Parallelen zwischen dem Erleben in der schulischen Praxis und in bedeutsamen Phasen der eigenen Biografie zu entdecken und so Zusammenhänge und die Bedingtheit eigener Reaktionsweisen und Erwartungen bewusst zugänglich zu machen. Auf diese Weise werden die aktuellen (emotionalen) Erlebnis- und Reaktionsweisen einer Bearbeitung zugänglich gemacht und es kann selbstkritisch hinterfragt werden, inwieweit diese für das zukünftige berufliche Handeln als Lehrer*in angemessen oder womöglich auch hinderlich sind. Durch die Perspektiverweiterung können neue Handlungsalternativen entstehen, und die aufgedeckten Bezüge zur eigenen Lebensgeschichte bleiben als Ressource für eine kritische Auseinandersetzung mit der Praxis wie auch sich selbst in dieser Praxis für die Zukunft bestehen.

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Veröffentlicht

2019-06-27

Ausgabe

Rubrik

Zum Nacherfinden. Konzepte und Materialien für Unterricht und Lehre