Praxisreflexion mit Lehramtsstudierenden

Arbeit mit dem Rollen-Set

Autor/innen

  • Manuela Roth-Vormann
  • Denise Klenner

DOI:

https://doi.org/10.4119/dimawe-1539

Schlagworte:

Lehrer*innenbildung, Praxisphase, Praxisreflexion, Rollen-Set, Supervision

Abstract

Im Folgenden wird auf der Grundlage erster Erfahrungen in der supervisorischen Begleitung von Lehramtsstudierenden (Berufsfeldorientierende Praxisstudie im Bachelorstudium) dargestellt, wie das Rollen-Set nach Merton eingesetzt werden kann, um die oft widersprüchlichen Erwartungen, die an die Lehrerrolle geknüpft sind, aufzuschlüsseln. Ziel dabei ist es, die Studierenden an das Thema Rollenanalyse heranzuführen und ihnen eine Analysefolie zur Verfügung zu stellen, um die eigenen Praxiserfahrungen reflexiv auf Distanz zu bringen und einen Impuls zu setzen für die Auseinandersetzung mit der eigenen Rollenidentität. Durch die reflexive Distanznahme und den moderierten Austausch mit anderen Rolleninhaber*innen sollen häufig unbewusst ablaufende (emotionale) Reaktionen, Situationsdeutungen und soziale Mechanismen in der schulischen Praxis bewusst gemacht – und damit auch verhandelbar und hinsichtlich ihrer Angemessenheit hinterfragbar – werden. Professionalisierung durch Praxisreflexion ist hier als Ermöglichung einer bewussteren Rollengestaltung bzw. Entwicklung der eigenen Rollenidentität gedacht.

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Veröffentlicht

2019-06-27

Ausgabe

Rubrik

Zum Nacherfinden. Konzepte und Materialien für Unterricht und Lehre